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2. Damen: Ein Sieg mit einer dicken Träne in Lintorf vom 30. Oktober 2011
 

Am vergangenen Samstag konnte die 2. Damen ihren Erfolgsserie in Lintorf fortsetzen. In der neuen Sporthalle am Hallenbad gewannen die Mädels mit 3:0 (25:11, 25:17, 25:17). Allerdings musste Carolin Scheckelhoff beim Stande von 21:9 im ersten Satz mit einer Bänderverletzung ausscheiden, eine gegnerische Spielerin war aus Versehen beim Angriff weit übergetreten, so dass Carolin beim Block auf dem Fuß landete. Um so bitterer, da Carolin seit dem Sommer einen starken Leistungssprung gemacht hatte und nunmehr wie Johanna Müller noch längere Zeit ausfällt.

In den ersten beiden Sätzen konnten die Bad Laerer Mädels sich früh absetzen. Die glänzende Zuspielerin Michelle Bollien sorgte gleich bei ihren ersten Aufschläge im ersten Durchgang für eine beruhigende 7:1 Führung. Immer wieder hatten die Lintorfer Damen Probleme in der Annahme, so dass ihre Zuspielerin Magdalena Ziemski ihre stärksten Angreiferinnen Stefanie Prenzler und Janina Depker nur selten einsetzen konnte. Immer wieder gelang es den Mittelangreiferinnen Laura Seete und Monja Jochmann mit enormer Absprunghöhe den Block zu überwinden. Herausragend sicherlich die derzeitige Form von Laura, die mit Auge und Köpfchen die Lintorferinnen vor enormen Problemen setzte. "In dieser Form gehört Laura zu den stärksten Spielerinnen in der Verbandsliga und hat Riesen-Potenzial nach oben", loben die Trainer Klaus Schowe und Stefan Bertelsmann die gerade erst 16 Jahre alt gewordene Spielerin, "die auch mit zwei Einbeiner im Spiel immer flexibler im Angriff wird."

Mit viel Druck in den Aufschlägen gewannen wir den ersten Satz mit 25:11 in 15 Minuten. Im zweiten Satz sorgte Laura für eine schnelle 6:1 Führung. Über Außen hatten Melanie Jankrift und Christine Bunkowski, die die verletzte Caro ersetzte, mit einigen platzierten Lobs in die Feldmitte Erfolg. Auch gelang es ihnen zunehmend die gute Lintorfer-Blockspielerin Janina Depker zu überwinden. Am Ende feierten die Bad Laerer einen 25:17 Satzerfolg. Im zweiten und dritten Satz kam Lea Peters zu Kurzeinsätzen.

Mit einem Zuspielerwechsel am Ende des zweiten Satzes hatte Trainer Patrick Truschkowski frischen Wind in das Spiel gebracht. Mit Theresa Bahr wurde die Lintorfer Angreiferinnen über Diagonal und in der Mitte stärker, mit 7:4 zeigten die Lintorferinnen ihr Spielvermögen, Vanessa Schowe brachte den SV wieder mit 8:7 in die Spur und fort an dominierte Bad Laer wieder das Spielgeschehen bis zum 25:17. Aufgrund der Verletzung von Caro und der dadurch entstandenen Unruhe auf der Bank hatten Theresa Möller und Isabelle Bartsch aus der 3. Damen nicht die Chance, ihren Ehrgeiz und ihr verbessertes Abwehrverhalten als Libera zu zeigen. Aber einfach grandios, wie Theresa und Bella sich um die verletzte Spielerin während des Spiels gekümmert haben.

"Insgesamt sind die ersten vier Spiele atemberaubend gelaufen, die Entwicklung und Angriffsdynamik aller Spielerinnen macht einfach Spaß und Freude. Hier macht sich das gemeinsame Training mit der 1. Damen unter Thomas Wilkens bezahlt, auch das gute Training mit Conny Hellmich am Mittwoch sorgt für Fitness und Kraft", wissen Klaus Schowe und Stefan Bertelsmann die Geheimnisse des Erfolgs zu würdigen. Drei glänzende Spiele von Zuspielerin Michelle Bollien in Folge, aber auch Vanessa Schowe fügt sich nach drei Wochen Trainingspause glänzend als Diagonalspielerin mit starker Annahme in das Spiel ein. Wahrlich ein guter Start in die Saison, doch aufgrund der Verletztenliste und dem engen Spielkader wird es im November sehr eng und starke Gegner warten auf die Bad Laerer Mädels im November mit drei Spieltagen. Am Samstag, den 12. November trifft Bad Laer ab 16:30 Uhr auf die aufschlagstarken Damen vom TV Georgsmarienhütte. Das nächste Spiel ist immer das schwerste Spiel.

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