    News
2. Damen: Alles hat ein Ende - nur die Wurst hat zwei! |
vom 22. Februar 2015 |
Die Revanche für die deutliche Hinspiel-Niederlage mit 0:3 gegen den SC Spelle Venhaus gelang der II. Damen am Wochenende sehr souverän. In guter Spiellaune gewannen die Bad Laerer mit 25:17 - 25:12 und 25:21 gegen die Gäste aus dem Emsland, die erst im dritten Satz zu ihrer Spielstärke fanden.
In der sehr emotionalen Teambesprechung kullerten sogar bei Zuspielerin Michelle Bollien einige Tränen, denn es war ihr letztes Spiel in der Regionalliga, nicht nur im Spiel gegen Spelle Venhaus führte sie glänzend Regie, auch im Abendspiel der Dritten Liga West konnte sie im dritten Satz mit guten Pässen auf die Angreifer ihre Akzente setzen und ihre gute Spielform zeigen. Michel, wie sie unter Freunden genannt wird, ist der Prototyp einer Volleyballerin, die durch viel Fleiß und Ehrgeiz den Weg von der Kreisklasse in die Dritte Liga als 19-jährige geschafft hat. Immer im Dienste der Mannschaft fehlte sie bei keinem Spiel ihrer Mannschaft seit der Verbandsliga, das sind 65 Spiele in Folge. Fast schon legendär auch die Startaufstellung mit Michel als Läufer V seit einer Spielzeit, bei der sich die Annahme- und Angriffssituation als besonders effektiv herausgestellt hat.
Im ersten Satz unterstrich Laura Seete mit einer Aufschlagserie von 9 Punkten zum 14:3 ihre blendende Spielform nicht nur beim Service. In der Mitte hatten die Bad Laerer dieses Mal die Oberhand, zahlreiche Angriffe als Einbeiner von Laura schlugen in das Gästefeld ein. Melanie Jankrift blockte und griff erfolgreich in der Mitte an. Ferner lief "Geburtstagskind" Vanessa Schowe zur Höchstform auf und setzte sich immer wieder gegen den Gästeblock durch. Mitte des ersten Satzes kam ferner Lea Holkenbrink im Mittelblock zum Einsatz, im Hinterfeld übernahm Libera Vanessa Linden souverän ihren Part. Auf Anhieb war Stefanie Wilkens präsent, die sich mit ihren Angriffen gegen den großen Mittelblock durchsetzen konnte. Beherzt und ohne Wimpernzucken fügte sich die 15-jährige Cathrin Luker auf der Außenposition in das Spielgeschehen ein und machte nicht nur im dritten Satz wichtige Punkte. Nahezu fehlerlos wurden die ersten beiden Sätze mit 25:17 und 25:12 gewonnen. Auch die Abitur-Vorklausur in Mathematik konnte Johanna Müller nicht stoppen, zu 13 Punkten, die sie im Spielfeld direkt mit ihren Angriffen und Aufschlägen erzielte, würde sie im Abi mit einem Lächeln quittieren und voll und ganz akzeptieren.
Im dritten Satz stellte Gästetrainer Michael Spratte Mittelblockerin Anna Walke auf die Außenposition und tatsächlich unterstützt von guten Aufschlägen durch Sarah Arning gingen die Gäste nach 2 Rotationen mit 8:4 in Führung. Doch als Eva Maria Bramschulte nach Sarah Arning noch einmal einen Punkt bei eigenem Aufschlag zum 10:5 machte, fingen sich die Bad Laerer in Annahme und Abwehr und holten Punkt für Punkt auf. 7 Mal in Folge erzielte Spelle Venhaus keinen Punkt bei eigenem Aufschlag und nach vier Aufschlägen in Folge durch Melanie Jankrift stand es im dritten Satz 25:21 für Bad Laer.
"Heute waren die Mädels bis in die Haarspitzen motiviert und haben den Gegner mit seinen spielerischen Qualitäten erst gar nicht ins Spiel kommen lassen", freuen sich die Trainer Klaus Schowe und Stefan Bertelsmann , "auch die symbolischen Geschenke in der Teambesprechung haben uns berührt und deutlich gemacht, welche besondere Mannschaft und welch einzigartiger Teamgeist hier zugegen ist." Wie sagte Laura Seete treffend: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!" In diesem Sinne geht es weiter in das nächste Spiel gegen den SC Langenhagen am 7. März um 20.00 Uhr.
Finde uns jetzt auf Facebook!
[zurück]
|